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Familie Heck geht campen - Teil 6

Blog-Eintrag   •   Jul 06, 2017 13:16 CEST

Wanderung mit Zwillingen

Donnerstag, 22. Juni bis Samstag, 24. Juni:

Leider hatte sich das Wetter in Flåm nicht gehalten und der Morgen begann mal wieder mit Regen. Daher entschlossen wir uns weiterzufahren. Auf unserem Weg Richtung Norden sollten jedoch ein paar kleinere Highlights auf uns warten.

Kurz nach unserem Aufbruch fuhren wir auf den Aussichtspunkt Stegastein. Von hieraus hat man einen herrlichen Blick auf den unterhalb gelegenen Aurlandsfjord. Besonders Spaß machte die Fahrt bergauf über die engen Serpentinen mit unserem Outback. Den Caravan stellten wir kurz vorher auf einem Parkplatz ab.

Nach diesem lohnenswerten Abstecher ging unsere Fahrt weiter in das Örtchen Borgund. Hier steht eine weitere Stabkirche, die von Ihrer Erscheinung her jedoch deutlich imposanter ist, als die, die wir in Røldal gesehen hatten. In ihrem Aussehen ähnelt sie einem Wikingerschiff.

Am späten Nachmittag suchten wir uns einen Campingplatz im kleinen Örtchen Fjaerland. Der dortige Campingplatz ist der ideale Ausgangspunkt für den Besuch der einfach zu erreichenden, umliegenden Gletscher. Auf dem Campingplatz waren wir fast alleine, was das genaue Gegenteil des Campingplatzes in Flåm am Tag zuvor war, der sehr stark besucht war. Diese Gegensätze sind auch ein schöner Bestandteil des Umherreisens mit Caravan. Jeder Stellplatz ist anders und bringt neue Eindrücke mit sich.

Tags darauf schauten wir uns also die Gletscher Bøyabreen und Supphellebreen an, die Ausläufer des größten europäischen Festlandgletschers, des Jostedalsbreens, sind. Dieses Mal kamen wir ohne größeren Aufwand sehr nah an die Gletscher heran und konnten das Panorama genießen. Am späten Vormittag setzten wir dann unsere Reise fort und unser Tagesziel war der bekannte Ort Geiranger, der am genauso bekannten Geirangerfjord liegt. Bevor wir dort jedoch ankamen, mussten wir noch mit Gespann die Passstraße Trollstigen überstehen. Vor dieser berühmt-berüchtigten Panoramastraße hatten wir vorher ein wenig Respekt und waren hinterher umso mehr erleichtert, als wir die vielen Haarnadelkurven und die etlichen Höhenmeter überwunden hatten. Insgesamt ein unvergessliches Erlebnis.

Am Samstag schlenderten wir durch den von Touristen überlaufenen Ort Geiranger, wo wir am Ufer des Fjords unseren Campingplatz gefunden hatten. Allzu viel gab es im Ort selbst nicht zu sehen, also erkundeten wir erneut die umliegenden Passstraßen, die ohne Caravan deutlich mehr Spaß machen sollten. Unter anderem fuhren wir auf den fast 1500 Meter hoch gelegenen Dalsnibba, der einen fantastischen Ausblick auf den Geirangerfjord eröffnet.

Nachmittags machten wir dann noch eine Schiffstour auf dem Fjord selbst, die einfach dazugehört, wenn man einmal vor Ort ist.

Sonntagmorgen verließen wir die Touristenhochburg Geiranger wieder und unsere Reise ging dann weiter in die Stadt Ålesund. Hiervon berichten wir dann beim nächsten Mal...

Viele Grüße

Familie Heck

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